FAIRWAYHOLZ ...

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Fairwayholz


Faszination Golf

Bereits im 15. Jahrhundert wurde Golf als eine Präzisionsballsportart erstmalig erwähnt und setzte sich in England und Schottland durch, um bis zum heutigen Tage als weltweit beliebte Sportart viele begeisterte Golfer herauszufordern. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Schlagtechniken so weit präzisiert und das Material gezielt verbessert, dass aus dem elitären Zeitvertreib ein anspruchsvoller Breitensport entstand. Um die heutigen unterschiedlichen Ansprüchen der 18 Löcher eines Golfplatzes zu absolvieren, können bis zu 14 verschiedene Schläger vom Golfer zum Einsatz gebracht werden. Diese unterscheiden sich hinsichtlich Bauformen und Materialien, insbesondere aber in Schaftlänge und Schlägerloft. Daher ist es dem Golfer möglich, die Beschleunigung sowie die Flugbahn des Balles gezielt zu steuern und die spezifischen Herausforderungen einer jeweiligen Golfbahn zu bestehen.

Facetten des Abschlages

Jeder Golfer stellt sein Golfbag entsprechend seinen Ansprüchen, beziehungsweise adäquat seines Handicaps zusammen und entscheidet selbst, welche Hölzer, Eisen, Putter, Wedges und Rescue-Schläger er für die Golfrunde für sich angemessen erachtet.

Neben dem Holz-1, dem sogenannten Driver, ist auch das Holz-3, das Fairwayholz gewöhnlich in jedem Golfbag zu finden. Die Namensgebung verdankt das Holz seiner ursprünglichen Beschaffenheit. Inzwischen jedoch wurde das klassische Holzmaterial durch Kunststoffe, Carbon oder Metalle, wie Aluminium, Stahl und Titan, ersetzt. Die Benennung dagegen blieb erhalten. Wird hauptsächlich vom Tee geschlagen wird, so spricht man vom Driver-Holz. Mit diesem werden größere Distanzen angestrebt. Demzufolge ist der Driver auch der längster Schläger mit dem typischen großen Schlägerkopf in Birnenform. Entsprechend seines Handicaps entscheidet der Golfer welchen Neigungswinkel der Schlagfläche sein Driver-Holz aufweisen soll. Der Neigungswinkel, als Loft bezeichnet und in Grad angegeben, ist sehr gering und damit maßgeblich für die typisch flache Flugkurve. Somit kann mit einem geringeren Loft die niedrige Flugbahn des Golfballes und gleichzeitig eine größere Weite erzielt werden. Aufgrund der entsprechend großen Schlagfläche ist dieser bestens für Abschläge geeignet, da der Golfball mit höchster Schwunggeschwindigkeit abgeschlagen und eine schnell ansteigende Flugkurve erzielt werden kann.

Wird ein Holz überdies auch vom Fairway schlagen, so handelt es sich um ein Fairwayholz. Wie der Name es verspricht sind diese speziell für lange Schläge vom Fairway konzipiert. Die zu differenzierenden Fairway-Hölzer und Driver-Hölzer unterscheiden sich demzufolge maßgeblich in der Größe, insbesondere aber in der Höhe der Schlagfäche. Während Driver-Hölzer mit hoher Schlagfäche korrekterweise vom Tee gespielt werden, da anderenfalls die Gefahr bestünde, den Golfball nicht im Sweetspot zu treffen und auch der Trampolineffekt nicht zum Tragen kommt, können Fairwayhölzer mit weniger hoher Schlagfläche auch ohne Tee gespielt werden. Ebenso kann auch aufgeteet werden. Aufgrund der niedrigeren Schlagfläche im Vergleich zum Driver-Holz, werden diese auch niedriger aufgeteet. Während gängige Driver-Lofts 18° selten übersteigen, so können Fairway-Loft durchaus einen Winkel von 25° aufweisen. Eine Gewichtsverlagerung nach hinten unterstützt das Erreichen größerer Distanzen. Um einen Abschlag vom Rasen, ohne das der Ball mittels Tee erhöht wird, zu gewährleisten, ist die Unterseite flach gehalten, um Gleiten über den Rasen während des Schlages zu gewähren. Auch die Länge und Beschaffenheit des Schaftes sind wichtige Kriterien eines weiten Abschlages. Für viele Golfspieler ist das Gefühl im Treffmoment entscheidend für die Wahl des Schaftmaterials. Gerade beim Stahlschaft kann der Spieler Rückschlüsse auf die erfolgte Schlagqualität durch die Vibrationen ziehen.

Sicherlich ist neben der großen zu erzielenden Weite eine richtungsstabile Flugbahn des Golfballes ebenso wichtig und ein entscheidendes zu erreichendes Kriterium für jeden Spieler bei der Wahl des Schlägers.

Maßgebend für einen guten Ballstart ist das Trägheitsmoment des Schlägers, der als MOI (Moment Of Inertia)-Wert angegeben wird und gleichermaßen für die Stabilität des Schlägerkopfes steht. Ein hoher Trägheitsmoment soll bei einem schlecht ausgeführten Golfschwung die Fehltendenzen reduzieren und den Golfball trotz dessen weitestgehend in der Spur halten. Darüber hinaus muss die Schwunggeschwindigkeit des Golfspielers auch passend sein zum jeweiligen Trägheitsmoment des Schlägers. Die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Golfer werden durch die differenzierten Anfertigungen und Konstruktionen der Schlagfläche erfüllt.

Die moderne Technologie erbrachte zunehmende Fortschritte in der Entwicklung und Konzipierung der Fairwayhölzer. Die Schlagvielfalt ergibt sich aus den möglichen Schlagflächenwinkeln. Ein gut spielbares Fairway besitzt idealerweise einen großen Sweetspot, der Fehler angenehm ausgleicht. Zunehmend kleinere Schlägerköpfe mit großer Schlagfläche erweisen sich für Anfänger einfacher in der Handhabung und sind demzufolge besser spielbar für den Einstieg. Ein Fairway guter Qualität muss also nicht nur den Ansprüchen des Handicaps der jeweiligen Spielerstärken gerecht werden, sondern vielmehr auch mit fehlerverzeihender Konzeption und gleichzeitig hoher Ballgeschwindigkeit und langer Rollphase überzeugen.

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